
Schutz vor Malaria in Afrika - Tipps und Infos
Eine Safari in Afrika gehört für viele Reisende zu den schönsten Erlebnissen überhaupt. Damit Sie Ihre Reise unbeschwert genießen können, ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig – vor allem auch in gesundheitlicher Hinsicht.
Eine der häufigsten Fragen vor der Reise lautet:
Gibt es Malaria in meinem Reiseland und wie kann ich mich davor schützen?
Bitte beachten Sie, dass wir als Reiseveranstalter keine medizinische Beratung durchführen dürfen. Für eine individuelle reisemedizinische Beratung empfehlen wir Ihnen daher, sich rechtzeitig vor Ihrer Reise an einen Tropenarzt, ein Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt zu wenden.
Hier eine Übersicht der Inhalte:
- Was ist Malaria?
- Wo kommt Malaria vor?
- Welche Symptome können auftreten?
- Wie kann ich mich vor Malaria schützen?
- Was tun nach einem Mückenstich?
- Muss ich Angst vor Malaria auf Safari haben?
Was ist Malaria?
Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch Parasiten verursacht wird. Die Übertragung erfolgt durch den Stich infizierter weiblicher Mücken. Es gibt verschiedene Formen der Malaria, wobei die Malaria tropica als die schwerste Form gilt.
Wo kommt Malaria vor?
Malaria tritt vor allem in tropischen und subtropischen Regionen auf. Auch in vielen afrikanischen Ländern besteht ein Malariarisiko, darunter beispielsweise Kenia, Tansania und Uganda. Wichtig ist jedoch: Das Risiko ist nicht überall innerhalb eines Landes gleich. Es hängt unter anderem von der Region, der Höhenlage und der Reisezeit ab. Informieren Sie sich daher immer passend zu Ihrer individuellen Reiseroute.
Aktuelle Informationen zu Malariagebieten finden Sie beispielsweise auf der Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Welche Symptome können auftreten?
Erste Beschwerden können bereits nach wenigen Tagen, aber auch erst mehrere Wochen nach einer Infektion auftreten. In seltenen Fällen sind auch spätere Verläufe möglich.
Typische Symptome können sein:
- Hohes Fieber
- Schüttelfrost
- Kopfschmerzen
- Gliederschmerzen
- Schweißausbrüche
- Übelkeit
- Schwindel
Sollten nach einer Reise in ein Malariagebiet entsprechende Symptome auftreten, informieren Sie Ihren Arzt unbedingt über Ihren Aufenthalt.
Wie kann ich mich vor Malaria schützen?
Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko jedoch deutlich reduzieren.
Schutz vor Mückenstichen

Da Malaria durch den Stich infizierter weiblicher Mücken übertragen wird, ist ein konsequenter Mückenschutz die wichtigste Vorsorgemaßnahme.
Wir empfehlen:
- Tragen Sie besonders in den Abend- und Nachtstunden lange, möglichst helle Kleidung.
- Verwenden Sie ein wirksames Mückenschutzmittel mit einem geeigneten Wirkstoff, beispielsweise DEET.
- Nutzen Sie vorhandene Moskitonetze in Lodges und Camps.
- Halten Sie Türen und Zelte möglichst geschlossen, damit keine Mücken in den Schlafbereich gelangen.
Malariaprophylaxe
Ob eine medikamentöse Malariaprophylaxe für Ihre Reise empfohlen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem vom Reiseland, Ihrer Reiseroute, der Reisezeit und Ihrem persönlichen Gesundheitszustand. Malariamedikamente sind verschreibungspflichtig und sollten ausschließlich nach ärztlicher Empfehlung eingenommen werden.
Lassen Sie sich hierzu rechtzeitig vor Ihrer Reise von einem Tropenarzt oder Ihrem Hausarzt beraten.
Was tun nach einem Mückenstich?
Ein einzelner Mückenstich bedeutet nicht automatisch eine Malariainfektion.
Viele Mückenstiche sind harmlos und stammen zudem von anderen Insektenarten. Sollten während oder nach Ihrer Reise jedoch Symptome wie Fieber, Schüttelfrost oder grippeähnliche Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf und weisen Sie unbedingt darauf hin, dass Sie sich in einem Malariagebiet aufgehalten haben. In vielen Ländern gibt es medizinische Einrichtungen, die Malariatests durchführen können. Ein Schnelltest kann erste Hinweise liefern, ersetzt jedoch nicht die ärztliche Abklärung.
Muss ich Angst vor Malaria auf Safari haben?
Nein. Eine Safari in Kenia, Tansania oder anderen afrikanischen Ländern ist bei guter Vorbereitung für die meisten Reisenden ein sicheres und unvergessliches Erlebnis.
Mit einer guten reisemedizinischen Beratung vor der Abreise, einem konsequenten Mückenschutz und einem bewussten Umgang mit möglichen Risiken lässt sich das Malariarisiko deutlich reduzieren.
Bei Fragen zu Ihrer Reiseroute oder allgemeinen Informationen rund um Ihre Safari helfen wir Ihnen selbstverständlich gerne weiter. Für medizinische Fragen wenden Sie sich bitte an einen Tropenarzt oder Ihren Hausarzt.


Safaris, die Geschichten schreiben und Erinnerungen fürs Leben schaffen. Magische Begegnungen mit Menschen, Tieren und Natur. In Ihrem Tempo und ganz nach Ihren Wünschen.
