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Makgadikgadi Pans

Eine der größten Salzpfannen-Wüsten der Erde verzaubert mit surrealer Stille, uralten Baobab-Inseln, zahmen Erdmännchen und der epischen Zebra-Migration.

Makgadikgadi Pans

Eine der größten Salzpfannen-Wüsten der Erde verzaubert mit surrealer Stille, uralten Baobab-Inseln, zahmen Erdmännchen und der epischen Zebra-Migration.

Land

Reisezeit

Größe

Merkmal

Wissenswertes

Art des Schutzgebietes: Nationalpark & Schutzgebietskomplex (bestehend aus dem Makgadikgadi-Pans-Nationalpark, dem Nxai-Pan-Nationalpark und angrenzenden Schutzarealen).

Das Relikt des Supersees: Vor zehntausenden Jahren erstreckte sich hier der gewaltige Makgadikgadi-See, der einst größer als die Schweiz war. Nach seinem Austrocknen blieb die blendend weiße Mineralien- und Salzkruste zurück.

Zwei völlig konträre Gesichter: In der Trockenzeit eine leuchtend weiße, rissige Ton-Wüste mit absoluter Stille. In der Regenzeit verwandeln sich Teile der Pfannen in flache, nährstoffreiche Seen.

Genetische Studien legen nahe, dass die Region um die Makgadikgadi-Pfannen vor rund 200.000 Jahren eine der frühen Wiegen des modernen Homo sapiens gewesen sein könnte.

Flora / Fauna

Landschaftliche Besonderheit: Die absolute Flachheit des Horizonts. Es ist einer der wenigen Orte der Welt, an denen man aufgrund der lückenlosen Ebenheit die Krümmung der Erde mit bloßem Auge erahnen kann, unterbrochen von isolierten Granitfelsen und mächtigen Baobabs.

Ikonisch: Die habituierte Erdmännchen-Kolonie. Die possierlichen Raubtiere haben jegliche Scheu vor dem Menschen verloren und nutzen stehende oder sitzende Besucher gerne als erhöhten Ausguck in der baumlosen Wüste.

Tierwelt:

  • Die zweitgrößte Zebra- und Gnu-Migration Afrikas (Zehntausende Tiere ziehen zur Regenzeit von den Pfannen westwärts zum Boteti-Fluss)
  • Tausende rosa Flamingos, die in regenreichen Jahren an der Sua Pan brüten
  • Wüstenangepasste Raubtiere wie braune Hyänen, Wüstenlöwen, Geparden und Schakale
  • Uralte, mächtige Affenbrotbäume (Baines’ Baobabs & Green's Baobab)

Infrastruktur

Geografische Lage: Nordost-Botswana, südlich des Chobe-Nationalparks und östlich des Okavango-Deltas.

Anreise: Über die geteerte Hauptstraße A3 zwischen Maun und Nata. Die eigentliche Fahrt in die Pfannen hinein erfordert tiefes Navigations- und Offroad-Wissen.

Straßen- & Pistenverhältnisse: Extrem tückisch. In der Trockenzeit ist die Salzkruste fest, erfordert aber Allrad (4x4) wegen tiefen Sandes an den Rändern. In der Regenzeit verwandelt sich der Boden in unberechenbaren, extrem rutschigen Schlamm („Black Cotton Soil“) – das Verlassen ausgewiesener Pisten ist dann lebensgefährlich.

Unterkünfte: Ikonische, stilvolle Luxus-Camps im klassischen Kolonial-Design, erlebnisorientierte Safari-Lodges sowie urige Community-Campingplätze auf der legendären Kubu Island

Highlights

Die Fahrt in die Makgadikgadi-Pfannen ist eine Reise an das scheinbare Ende der Welt. Sobald Sie die letzten dornigen Akazienbüsche hinter sich lassen und auf die schier endlose, blendend weiße Kruste hinausfahren, löst sich jede gewohnte Orientierung auf. Die Luft riehrt scharf nach trockenem Salz und heißem Mineralstaub. Es herrscht eine so tiefgreifende, absolute Stille, dass das eigene Atmen und das leise Knirschen der Salzschicht unter den Schuhsohlen wie laute Geräusche wirken. Wenn der Hitzedunst am Horizont flimmert, scheinen weit entfernte Felsen wie Inseln im Nichts zu schweben.

Einer der magischsten Orte mitten in diesem weißen Meer ist Kubu Island. Diese abgelegene Felseninsel aus dunklem Granit ragt völlig unvermittelt aus der flachen Salzwüste empor, bewachsen mit jahrhundertealten, knorrigen Affenbrotbäumen (Baobabs). Für die einheimischen San war dieser Ort seit jeher heilig. Wenn Sie am späten Nachmittag zwischen den riesigen Baumstämmen stehen und zusehen, wie die untergehende Sonne die weiße Pfanne erst in zartes Rosa und schließlich in leuchtendes Feuerrot taucht, spürt man die zeitlose Urgewalt der Kalahari.

Das charmanteste Erlebnis erwartet Sie jedoch kurz nach Sonnenaufgang bei den Erdmännchen. Sie sitzen im kühlen Morgenwind im Sand, während die kleine Familie aus ihrem Bau krabbelt, sich die Bauchseite von der ersten Sonne wärmen lässt und auf Insektenjagd geht. Wenn Sie ruhig verharren, passiert das Unfassbare: Eines der Tiere trippelt neugierig heran, klettert flink auf Ihre Schulter oder Ihren Kopf und nutzt Sie ganz selbstverständlich als Aussichtsturm, um die flache Wüste nach Greifvögeln abzusuchen. Es ist ein Moment von so herzerwärmender Magie, dass der Staub und die Anstrengung der Anreise in einer Sekunde vergessen sind.

Safaris in dieser Region

Flugsafari 11 Tage

Botswana´s Wildnis mit Vic falls

Victoria Falls – Chobe River Front – Okavango Delta – Makgadikgadi Pans National Park (Boteti River)

Termin wählbar
pro Person
ab € 7.895,–

    Unterkünfte in dieser Region